Die Innovationen und die in den Nahostländern, den Vereinigten Staaten und den arabischen Ländern immer weiter verbreitete Praxis der Mikrobewässerung gelangten auch nach Italien, wo das Bedürfnis wahrgenommen wurde, die neuen Bewässerungssysteme für die Landwirtschaft und Grünanlagen einzusetzen.

Die Herstellung von Schläuchen für die Landwirtschaft und Bauten wurde immer interessanter, sodass das Angebot mit verschiedenen Serien erweitert wurde, die jeweils einen anderen Bedarf abdeckten. 1998 wurde die Firma Irritec gegründet, die mit Gewindeanschlüssen und Schlauchanschlussstücken geradewegs in den Bewässerungsmarkt eindrang.

Die frühen 90er Jahren bezeichneten den ersten wahren Aufstieg von Irritec: Die Produktion der Siplast-Tropfschläuche (heute Irritec) rundete das Angebot des Produktpakets für die Anbahnung einer Bewässerungsanlage ab. Der derzeitige Verwaltungsratsdelegierte Carmelo Giuffrè entschloss sich 1990 zum Erwerb eines Patentrechts, mit dem er die erste Serie von Tropfschläuchen herstellen und verkaufen konnte, der 1991 eine zweite und 1992 eine dritte Serie für den Markt der Tropfenbewässerung folgten.

Aufgrund der ersten großen Erfolge im Bereich der Mikrobewässerung wird die Siplast 1995 zu einer S.p.A. (Aktiengesellschaft) und in wenigen Jahren wird dank des Aufbaus eines geeigneten Handelsnetzes ein Expansionsprojekt umgesetzt, welches das Unternehmen aus Capo d’Orlando dazu bringt, zu expandieren und den Markt des alten Kontinents zu erobern. In der Zwischenzeit realisiert Irritec wichtige Investitionen, vor allem im Bereich der Forschung und Entwicklung. 1997 entsteht in Sevilla, Spanien, Siberline, jetzt Irritec Iberia.